Zwei Urlauberinnen sind auf einem Markt Tunesien unterwegs, als ein Mann plötzlich auf sie einsticht. Zu den Hintergründen der Tat gibt es unterschiedliche Angaben.
Zwei Urlauberinnen sind auf einem Markt in Tunesien niedergestochen worden. Eine 51-Jährige und ihre 27-jährige Tochter seien am Freitag in der nördlichen Mittelmeerstadt Nabeul unterwegs gewesen, als sie übereinstimmenden Angaben zufolge von einem später festgenommenen Mann mit einem Messer angegriffen wurden. Medizinische Mitarbeiter in einem örtlichen Krankenhaus sagten der Deutschen Presse-Agentur, dass die jüngere Frau schwer verletzt worden sei und operiert werden musste. Beide Opfer seien aber stabil.
Die beiden Frauen stammen nach Angaben aus tunesischen Sicherheitskreisen aus Sachsen-Anhalt. Das Auswärtige Amt bestätigte das auf Anfrage zunächst nicht, teilte aber mit, dass der Fall bekannt sei und die Deutsche Botschaft in Tunis mit den tunesischen Behörden in Verbindung stehe. Das Innen- und Tourismusministerium des nordafrikanischen Landes teilten in einer gemeinsamen Stellungnahme mit, dass es sich bei der Tat nicht um einen Terrorangriff handle. Der Festgenommene sei ein geistig verwirrter Mann.
Täter soll vor sechs Jahren aus Deutschland abgeschoben worden sein
Zum Hintergrund der Tat…
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