Bei der Sanierung eines Kulturzentrums mitten in Köln wollten die Betreiber des Hauses auch auf muslimische Besucher Rücksicht nehmen. Und bauten extra eine Hocktoilette. Das löst nun heftige Diskussionen aus. Und stößt auf Widerstand.
In Köln wollten sich die Mitglieder eines multikulturellen Bürgerzentrums besonders weltoffen zeigen und planten bei der Renovierung des Gebäudes eine „kultursensible Toilette“ ein. Doch seit der Kölner „Express“ über den speziellen Abort berichtet hat, ist eine erregte Debatte über den Bürgertreffpunkt „Alte Feuerwache“ entfacht.
Der Vorstand des Zentrums hatte sich massiv für den Einbau von Toiletten eingesetzt, die in vorwiegend muslimisch geprägten Ländern weit verbreitet sind. Statt eines Toilettensitzes verfügen die „kultursensiblen Klos“ lediglich über ein kleines Loch in einer Keramikwanne mit zwei Fußsockeln. Beim Stuhlgang muss sich der Benutzer hinhocken.
Zudem gibt es einen Wasserschlauch, damit sich der Besucher ohne Toilettenpapier mit Wasser reinigen kann. Beim Einbau wurde streng darauf geachtet, dass die Anlage nicht in Ost-West-Richtung orientiert ist – schließlich liegt im Osten die heilige Stadt Mekka…
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