Berichte aus Rom, wonach der Prudence, dem Rettungsschiff von Ärzte ohne Grenzen, nicht erlaubt worden sei, im Hafen von Lampedusa anzulegen, sorgen für Verwirrung: Es wurde
vermutet, ein Anlegeverbot könnte eine Reaktion auf die verweigerte Unterzeichnung des Kodex für die im Mittelmeer aktiven NGOs sein.
Wie inzwischen bekannt wurde, ist die Prudence aber wohl einfach zu groß für den Hafen von Lampedusa.
127 Migranten, die von der Besatzung der Prudence am Samstag aus Seenot gerettet worden waren, wurden vor
der Küste an Bord von zwei Schiffen der italienischen Küstenwache genommen – diese führten die Migranten nach Lampedusa.
Ärzte ohne Grenzen zählt zu den NGOs, die den von der italienischen Regierung verfassten Verhaltenskodex nicht unterzeichnet hatten.
Schiff zu groß für den Hafen
Die Prudence habe aber aus einem ganz anderen Grund nicht anlegen können, heißt es seitens der Besatzung…
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